Der Hundemann

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Wie führt man ein Hunderudel, ohne wahnsinnig zu werden und mit dem Ergebnis, jedes Mal jeden Hund wieder zu seinem Besitzer zurück zu bringen?

Mit viel Geduld. Und einer gehörigen Portion Fachwissen, vor allem zu den Themen Körpersprache des Hundes, Konfliktverhalten und Deeskalation.
Mein Anspruch ist es, jeden Hund müde und zufrieden wieder zu seiner Wohnung zurück zu bringen, so dass die Wartezeit, bis sein Besitzer zurück kommt, bestenfalls verschlafen wird. Aber auch, dass vorbeikommende Jogger, Radfahrer, andere Hunde oder gar Wild weder gejagt noch gerissen wird.
Um das zu erreichen, arbeiten wir auf jedem Spaziergang intensiv miteinander, die Hunde und ich. Ich erkläre ihnen hundeverständlich, was ich von ihnen erwarte, und wenn sie das gewünschte Verhalten zeigen, werden sie von mir durch entsprechende Signale in ihrem Tun bestärkt. Und werden belohnt. Je nach Situation mit Leckerli oder einem Ballwurf, einem Zerr - oder einem Schnüffelspiel. Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Hund zu motivieren.
Das wichtigste in einer Hundegruppe ist, dass die allgemeine Stimmung entspannt ist. Spannungen können immer wieder auftreten, zum Beispiel bei Wildsichtungen, wenn ein neuer Hund in die Gruppe integriert wird oder wenn zwei Rüden sich nicht vertragen. Doch wenn die Anspannung überhand nimmt, ist das Rudel außer Kontrolle. Deshalb machen wir an unruhigen Tagen oft Pause, ruhigere Spiele oder auch mal Entspannungsübungen. Quasi Hundeyoga. Das sollten Sie mal sehen!